vegan in Berlin

BERLIN VEGAN GUIDE #1

Vegan means I am trying to suck less. Zugegeben, uns gelingt das nicht immer, trotzdem leben wir seit Jahren nach der Devise „as vegan as possible“. Vor 10 Jahren hieß das noch, dass man selbst vegane Brunches organisierte und zwei Tage kochend und backend in der WG-Küche stand. Das war natürlich extrem spaßig, aber heute haben wir dazu einfach keine Zeit mehr. Zum Glück gibt es in Berlin sehr vielseitige Möglichkeiten, an vegane Leckereien zu kommen, auch wenn natürlich nicht alles immer total gut ist. Damit ihr den Überblick behaltet, haben wir hier schon mal eine erste Auswahl unserer veganen Lieblinge für euch zusammengetragen. Guten Appetit!

 

1. Pommes Spezial im Vöner

Vöner macht schöner und Pommes Spezial machen glücklich! Früher hing eine von uns der Liebe wegen oft im Vöner ab und ließ sich die vegane Käsesauce gerne mal Kiloweise direkt in die Venen spritzen. Ja, so gut ist das Zeug! Auch wenn der Vöner, das eigentliche Aushängeschild des kleinen Ladens, uns geschmacklich nicht überzeugen konnte, so sind unsere Gefühle für die Käsesauce doch aufrichtig. Die Liebe zum damaligen Lieblingsmensch hielt leider nicht und somit muss bis auf Weiteres auf die grandiose Käsesauce verzichtet werden. Aber wir träumen noch immer von dieser käsigen Köstlichkeit und können nur jeder Person raten: Macht euch auf den Weg nach Friedrichshain und bestellt euch eine dicke fette Portion Pommes Spezial. Mit extra viel Sauce und Zwiebeln!

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2. Rosmarin Donuts im Brammibal’s

Stellt euch vor, ihr müsstet über eine Stunde für ein paar frittierte Teigteilchen anstehen. Ganz Berlin flippt gerade dezent aus, weil endlich ein veganer Donut Laden am Maybachufer eröffnet hat. Das war überfälliger als so manche Periode und das beste an der Sache ist, dass wir nicht weit weg wohnen und sonntags jetzt gerne einen kleinen Spaziergang machen, um uns die fettgebackenen Naschwerke zu besorgen. In diesem Laden müsst ihr nicht halb peinlich berührt fragen, ob das denn auch vegaaahaaan ist, denn hier ist alles vegan und es guckt euch auch niemand blöd an, wenn ihr euren Flat White nicht im Pappbecher, sondern im mitgebrachten Einweckglas bestellt. Öko ist jetzt nämlich voll hipster und so. Geschmacklich schwanken die Donuts von extrem lecker, fluffig und knusprig bis hin zu leicht trocken an schlechten Tagen.

Hier geht’s zur Facebookseite von Brammibal’s

 

3. California Bowl im The Bowl


Also wir rennen ja selten am Eröffnungstag gleich in ein Restaurant. So neue Läden müssen sich ja entwickeln und wachsen und sich ausprobieren, weswegen wir den neuen Schätzchen gerne ein bis zwei Monate Zeit geben – auch wenn das bedeutet, dass man dann eben nicht der erste Blog ist, der über besagten Laden berichtet. Nur bei The Bowl in Friedrichshain war das anders, da standen wir nämlich bereits zwei Stunden nach Eröffnung tschirpend auf der Matte und reckten die hungrigen Hälse gen Küche. The Bowl klingt irgendwie nach Fancy Boutique in Californien, ist aber ein Restaurant in dem es jede Menge total gesunde Gerichte gibt, alle in – ACHTUNG – Schüsseln, auch Bowls genannt. Alles voll vegan und clean. Wir lieben besonders die California Bowl mit marinierten Spinat, raw Tomaten Salsa, Apfel- Karotten Salat, Zitronen Quinoa und Süßkartoffel Pommes.

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4. Sandwiches im Let it be


Kaum zu glauben, aber wir sind jetzt beide keine großen Burgerfans. Vielleicht ist der Drops einfach schon gelutscht und Burger sind einfach over oder es wurde einfach zu viel mit Burgern herumexperimentiert, jedenfalls sind wir keine Fans. Sandwiches hingegen sind so ziemlich die großartigste Sache auf der ganzen Welt. Fragt uns jetzt nicht, wieso, ist einfach so, denn nichts geht über eine ehrliche Klappstulle mit ordentlich Belag und Sauce. Im Let It Be in Neukölln findet ihr fantastische Sandwiches, alle voll vegan und voll lecker. Wer unseren Unmut gegen Burger nicht teilt, kann sich im Let It Be aber auch mit veganen Burgern versorgen und Crepes gibt es auch.

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5. Alles bei The Green Market Berlin


Alle paar Monate findet The Green Market statt. Die erste Version war noch ein bisschen klein, aber der grüne Markt hat sich im letzten Jahr wirklich zu einer großartigen Geschichte gemausert. Was erst mal nach einem Fressmarkt klingt, ist doch so viel mehr. Dieser komplett vegane Markt bietet neben allerlei Fressalien auch Stehrümchen und Schnickepi (auch Zeug genannt) für den veganen Alltag an. Ob Seifen, Hygeneartikel, Dekokram oder Steingut, hier gibt’s einfach alles. Das Futter kann sich auch sehen lassen: Burger, Smoothies, Eis oder Bowls – das komplette Programm. Besonders für Berlinbesuchende ist dieser Markt unbedingt empfehlenswert, da hier fast alle berühmt-berüchtigten veganen Händler*innen oder Restaurants vertreten sind. Unbedingt früh hingehen, da es immer schnell sehr voll wird und einzelne Stände später auch schon mal ausverkauft sein können.

Hier geht’s zur Facebookseite von The Green Market Berlin

 

6. Avocado Toast bei LAB Kitchen

Gesünder geht’s nicht! Für alle Sportskanonen, Hupfdohlen und Hyperactivities hat adidas die Runbase direkt an der Spree geschaffen. Auch wir haben hier schon das ein oder andere Mal zu schnellen Beats geschwitzt, heimlich geweint und die Trainer*innen verflucht. Aber hier soll es heute nicht um Workouts gehen, sondern ums Essen! In der Runbase findet ihr die LAB Kitchen und was hier serviert wird, wird euch garantiert aus den Latschen boxen: Jeden Tag gibt’s sexy Avocadotoast und leckeres Porridge zum Frühstück und immer mittwochs könnt ihr euch zum Lunch einen Plant Plate reinzimmern – das ist ein vollwertiges gesundes Mittagessen, vollgepackt mit Vitaminen und Pflanzenpower. Active Food nennt sich das Konzept und ist nicht nur gesund, sondern auch verdammt lecker. Solltet ihr jetzt mal keine Lust auf WorkWorkWorkout haben, dann ist das auch OK: Auch ohne Workout kann man hier Essen gehen, mit macht’s aber doppelt so viel Spaß.

Hier geht’s zur Facebookseite von LAB Kitchen und hier geht’s zur Facebookseite von adidas Runbase Berlin

 

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Dieser Artikel wurde verfasst von Sophia on Juni 14, 2016