BUDDHA BOWL MIT KICHERERBSEN UND QUINOA

Neulich feierte ich noch spät in der Nacht eine ausschweifende Quesadilla-Party und als ich am nächsten Tag die Äuglein öffnete und in den Spiegel sah, packte mich das kalte Grausen. Leider macht mich nämlich zu viel pollo ziemlich ollo: Verquollenes Gesicht dank Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, der totale Abfuck eben. Wenn man hyperempfindlich auf Salz und Weizen reagiert, tut es ganz gut, ab und zu mal einen gesunden Tag einzulegen. Eigentlich wollen wir uns ja alle immer gesund ernähren, aber wem mache ich etwas vor, das klappt in den seltensten Fällen und ich kann und möchte mir ein Leben ohne Fettgebackenes auch nicht vorstellen.

Wann immer ich das Gefühl habe, mich mal wieder etwas gesünder ernähren zu müssen, mache ich eine Buddha Bowl. Das Gute daran ist, dass man theoretisch alles zusammenschmeißen kann, was man will. Ich bevorzuge allerdings die Variante mit gerösteten Kichererbsen, buntem Quinoa, Rohkost und Tahinidressing, aber wie gesagt, der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Da man manchmal das Grünzeug vor lauter Bowls nicht sieht, möchte ich heute mein liebstes Buddha Bowl Rezept mit euch teilen. Fun Fact: Buddha Bowls heißen so, weil sie so vollgepackt sind, dass die Zutaten einen Berg bilden, der an den dicken Bauch eines Buddhas erinnert. Wieder was gelernt.

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Tasse Quinoa (ich nehme immer dreierlei Quinoa von dm)
  • 1 Glas eingelegte Kichererbsen
  • 2 Karotten
  • 1 Gurke
  • Radieschen
  • 1 Avocado
  • 1 Zucchini
  • Feldsalat
  • Currypulver
  • Chilipulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Für das Dressing:

  • 6 EL Tahini
  • 1 Zitrone
  • Schuss Wasser
  • 4 EL Naturjoghurt oder Sojajorghurt

Eine Tasse Quinoa abmessen und waschen bis das Wasser klar wird um die Bitterstoffe zu entfernen. Nach Packungsanleitung kochen (1 Tasse Quinoa, 2 1/2 Tassen Wasser ca. 15 Minuten kochen lassen).

Dann die Kichererbsen abtropfen lassen und mit Olivenöl, Currypulver, Salz, Pfeffer und Chilipulver gut vermengen. Paprikagewürz passt auch super dazu, allerdings hatte ich das gerade nicht da. Dann die gewürzten Kichererbsen auf einem Backblech ausbreiten – Backpapier nicht vergessen! – und 15 Minuten bei 180 Grad im Ofen rösten.

Gemüse schnippeln oder jemanden zwingen, das Gemüse zu schnippeln. Ich gehe jetzt mal stark davon aus, dass ihr wisst, wie man Gemüse schnippelt. Bis auf die Zucchini bleibt alles roh. Die Zuchini in einer Pfanne mit einem guten Schwenk Olivenöl von beiden Seiten scharf anbraten und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Tahini mit der Zitrone vermengen und sich darüber wundern, dass die Sesampaste ihre Textur ändert. Irre! Den Joghurt oder Sojajoghurt unterrühren und die Mischung mit Wasser etwas verdünnen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abschmecken. Nicht wundern, wenn die ganze Schose erst mal etwas fester und klumpig wird. Einfach vorsichtig immer wieder Wasser hinzufügen und kräftig glatt rühren. Lieber weniger Wasser nehmen als zu viel.

Jetzt kann angerichtet werden: Alle Zutaten hübsch auf einer Schüssel drapieren und mit dem Dressing toppen. Guten Appetit!

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Dieser Artikel wurde verfasst von Sophia on Juni 19, 2016