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IN SEARCH OF… Holbox, Mexiko – TAG 1

Maria, die schnellste Ratte vong Berlin, hat sich im Morgengrauen der US-Wahl in Richtung Mexiko aus dem Staub gemacht. Genauer gesagt, nach Holbox – einer übertriebenen Sehnsuchtsinsel, nördlich von Cancun. So schräg der Name (Holbox), so schön ist es da dann wohl auch. Maria guckt zumindest gerade genau nach und versorgt uns täglich mit ihrer Sicht der Dinge, damit wir in Berlin für einen kurzen Moment die Scheiß Kälte vergessen können (#50shadesofgrey) oder sie wahlweise maximal verfluchen.

Wer will, kann sich auf IN SEARCH OF Instagram und Marias Instagram Stories und Bilder zu den Metathemen Siesta + Fiesta reinziehen. Hier gibt’s Marias Berichte zu Tag 2, Tag 3 und Tag 4

WO BIN ICH

Meine kleinen Lieblingsschweinchen. Gerade habe ich meine verklebten Augen aus dem Hotelfenster gesteckt und da is mir doch mal direkt die Spucke weggeblieben: Total paradiesisch hier. ALTER!

Gestern haben wir davon noch nicht viel sehen können, denn nach 24 Stunden (!) mehr oder weniger anstrengender Anreise (door-to-door) sind wir hier im Dunkeln angekommen. Bis auf ein paar Waschbären und einer Heuschrecke so groß wie ein Pony herrschte absolute Unsicherheit, wie geil das denn nun hier ist. Von Moskitos, den eingewachsenen Zehennägel der Lüfte, mal abgesehen: Ist geil!

Überprüft sicherer Fakt ist jedenfalls, dass auf der Insel keine Autos erlaubt sind – oder sich aufgrund der Größe der Insel auch einfach nicht lohnen… darum brettern hier alle mit Golfcarts und Mopeds rum. Aber mal der Reihe nach:

DIE REISE

Air France… ist Scheiße! Ich will ja nicht so negativ sein, aber ich bin mal ganz kurz negativ. Wenn ihr es euch irgendwie aussuchen könnt, fliegt nicht Air France und vor allem: Fliegt nicht über Paris CDG. In London gibt es an jeder Snackbar geileres Essen als in CDG, wo man zwischen Baguette mit Schinken und Käse und Baguette mit Schinken und Käse wählen kann. Also KOCHSCHINKEN. 

Während des Fluges Paris-Cancun hatte ich den absolut geilsten Platz direkt am Notausgang. Die Businessclass des kleinen Mannes oder eben von mir! Neben mir saß ein älteres Ehepaar aus irgendeinem Kaff in Frankreich. Die waren mega nett und die Muddi hat mich immer brav zugedeckt, wenn ich mich freigestrampelt hatte. NIEDLICH!

Natürlich wusste Air France auch diese sagenhaft geniale Reisesituation absolut zu verkacken und nach ca. sechs Stunden ist der Flieger zwar nicht abgestürzt, aber das Entertainmentsystem ging nicht mehr. Ergebnis: Die Leute fingen an zu saufen und haben sich an meinem Platz versammelt, denn da war ja Platz. Also war es am Ende doch nicht sooo verkackt, weil eigentlich ganz lustig. Trotzdem hätte ich Kung Fu Panda 3 wirklich gerne zu Ende geschaut.

In Cancun wurden wir von einem kleinen netten Mexikaner abgeholt und sind zwei Stunden in einem kleinen Bus durch die Dunkelheit gebrettert. Es war schon zu erahnen, dass die Vegetation hier sehr palmenlastig ist, ich wollte mich da jedoch noch nicht so festlegen, denn man sah ja nichts. Mein Bierdurst stieg ins Unermessliche und als wir an der Fähre ankamen, wurde erst mal eingekauft. Stimmungsverbesserung um 100% und 20 Minuten später war ich auf einer Art Dampfer mit offenem Dach auf der Karibischen See und über mir Mond und unter mir schwarzes Meer mit Gischt und dem ganzen Drumherum… und eben Bier… Ich habe mich selten so befreit gefühlt.

Auf der Insel angekommen, wurden wir in ein Golfcart gesteckt und ab ging die Post. Unser Hotel Casa Iguana ist ziemlich schön. Irgendwas zwischen einfach und fancy und NATÜRLICH direkt am Meer und so. Hier liegt überall Sand. Das ist hier so deren Ding in der Karibik und ist auch irgendwie ganz geil, dieser weiße Strand und Sand überall und so.

FUTTER SO FAR

Also kulinarisch war die Anreise eine absolute Katastrophe. Ein Glück hatte ich 8 KG Gemüseschnitze von Kai (danke Babes!!) und habe irgendwo in CDG nach drei Stunden Suchen auch noch was Gesundes mit Gemüse gefunden. Von Paris bis Cancun gab es nämlich nur eine Mahlzeit in herrlichen Beigetönen und matschiger Konsistenz im Flieger und sonst nur so komisches Naschzeug.

Nach 12 Stunden Hunger haben wir im Hotel sowas von reingehauen. Erste Lektion in Sachen mexikanisches Essen: Die Portionen sind RIESIG. Also monströs. Vorspeise wird das, glaube ich, nur aus Höflichkeit genannt, denn das ganze Zeug ist so unfassbar viel. Macht euch darauf gefasst, dass ich quadratisch zurückkomme #moretolove.

Es gab Fishtaccos, Tuna Sashimi und Ceviche. Dass das irgendwie krass mega lecker war und mit das Beste, was ich in meinem Leben probieren dürfte, muss ich ja hier nicht sagen, ich will auch nicht so angeben und so. War aber lecker.

Morgen geht das Food Festival los und ich bin schon total gespannt. Es wird wohl auch irgendwelche Freizeitaktivitäten in Badeanzügen geben, aber wenn ich mir den Rest der Reisegruppe so angucke, ist das kein Problem. So eine lustige bunte Mischung aus ulkigen Journalisten. Die eine hat definitiv eine an der Klatsche. Mehr dazu später.

PS: Neben mir ist gerade der erste Köter aufgeschlagen und wollte schmusen. ICH LIEBE ES HIER

Muchas gracias Visit Mexiko für’s möglich machen! 💯

Furrito <3

Wetter ist so naja gut. Ist trotzdem toll hier!

Mein Ausblick in diesem Moment.

Bis morgen, meine kleinen Flauschbällchen <3 <3 <3

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Dieser Artikel wurde verfasst von Maria on November 11, 2016