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IN SEARCH OF meets KRAUTKOPF

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Wir haben Yannic und Susann von Krautkopf während der Berlin Food Week zufällig kennengelernt und nach drei (oder dreißig) Stunden Impulsiv-Festquatscherei beschlossen, sehr bald zusammen rumzuhängen, noch mehr zu kochen und noch mehr zu quatschen. Genau deswegen haben wir uns für die eigentlich hektischste Zeit des gerade verglühenden Jahres entschieden: Im Dezember-Remmidemmi kommen antizyklische Ruhegönnung, Telefon aus VS. Musik an, gemeinsames Kochen und Essen, Tattoo-Besprecherei und ein Drink (oder drölf) noch deutlich besser. Yannic und Susann haben uns dafür Heim und Herd aka „die Arena des übertriebenen Geschmacks“ geöffnet, und außerdem einen halben Tag dafür umgeräumt wegen Platz und allgemeiner Umsicht.

Wer trifft da eigentlich aufeinander?

Krautkopf haben Klasse. Sie sind perfekt. Punkt. Also sogar, wenn es um Essen geht: Die beiden beim Rezepten und Kochen zu erleben, ist beeindruckend. Dass Yannic und Susann schon sehr viel länger als professionelle Fotografen unterwegs sind, macht sie in dieser Skill-Kombination zu den innovativsten und stilprägendsten Food Artists in Deutschland, oder Europa, oder …checkt einfach ihren Blog, ihr Kochbuch, ihre App.

WIR können tolle Leute aufspüren, sie lieb haben, Essen essen, dieses Internet, wichtige Zutaten vergessen, noch mal zurück nach Neukölln fahren und die Zutaten holen, wiederkommen – und darüber hinaus skillmäßig von allem immerhin irgendwie ein bisschen etwas.

Also, die Arbeitsteilung war klar: Food und Wohnung Krautis, wir die Drinks und die schlechten Witze. Das haben wir vorher natürlich ordentlich geplant, Gerichte und Drinks aufeinander abgestimmt – und pünktlich sind wir sogar auch gewesen (fast). Vorweg: Herausgekommen ist ein total toller Nachmittag, der sich dann bis in den Abend gezogen hat, inkl. einiger Adoptionsgesuche noch ungewissen Ausgangs.

Aber zurück auf Los: Die Frage bei Dinnern mit Freunden ist ja immer: Was gibt’s zu Futtern? Lecker sollte es sein, nicht zu aufwändig und ausgefallen – und somit tatsächlich ohne große Katastrophen realisierbar. Wie gesagt, der Dezember ist stressig genug und wir wollten ja Zeit miteinander verbringen und keinen weiteren Stressparcour. Deshalb haben wir zusammen Rezepte kreiert, die ohne großen Aufwand nachzumachen sind, aber trotzdem eine gemeinsame Note haben: Wegen Winter wollten wir warm. Also haben wir uns, im Namen der Sehnsucht nach Sonne in der grauen Brandung Berlins, für Rum als (goldgelben) Faden für unsere Gerichte- und Drinkkreationen entschieden. Susann und Yannic haben zwei unfassbar tolle Gänge kredenzt: Veggie Burger und einen Kürbiskuchen zum Niederknien.

Als Berliner Bar Schwarzgurte haben wir mit Zacapa 23 Rum einen Cocktail Klassiker neu interpretiert: Der Dark and Stormy besteht aus nur drei Zutaten (dunkler Rum, Ginger Beer und Limettensaft) und ist in den meisten Bars dieser Welt zuhause. Für unser Rezept haben wir einen Tag vorher zwei unterschiedliche Sirupe (Sirupse, Sirupsen?) gekocht. Durch diesen einfachen Trick kann man mit fast identischen Zutaten zwei verschiedene Geschmackserlebnisse kreieren, ohne gleich eine Barkeeperausbildung absolviert haben zu müssen.

Aber erst einmal das Menü im Überblick:

in search of krautkopf

SCHWARZE BOHNEN BURGER

Diese Burger! Ein Gedicht! Aus schwarzen Bohnen und Haferflocken zauberten Krautkopf ein Patty in Perfektion, dazu gab’s einen raffinierten Rotkohlslaw und eine Sauce auf Rumbasis. Die Burger waren saftig und knusprig, haben lange satt gemacht und waren trotzdem nicht zu mächtig. Das Rezept gibt es hier.

KÜRBISKUCHEN

Kürbiskuchen ist hierzulande ja gar nicht mal so sehr verbreitet, das sollte sich aber schleunigst ändern! EIn bisschen süß, ein bisschen würzig mit einem wirklich leckeren Rum-Icing, das Maria kurzerhand von allen Stücken “rasierte” und aufgegessen hat. Das Rezept gibt es hier.

DARK AND SPICY

Zutaten Dark and Spicy
6 cl Zacapa 23 Rum
2 cl Limettensaft
2 cl Chai Sirup
Sodawasser

Zutaten Chai Sirup
300 ml Wasser
200 g brauner Zucker
8 Beutel Chai Classic
1 große Knolle Ingwer

Dieser Drink ist die perfekte Kombination aus süß und scharf, denn für den Sirup haben wir gefühlte 5 Kilo Ingwer eingekocht. Es hat eine Weile gedauert, bis wir hier das perfekte Rezept hatten, denn was wir auch versuchten, der Sirup wollte einfach nicht so richtig scharf werden. Nach zwei Tagen Trial und Error ist es uns schließlich gelungen! Hier kommt der Trick (auf den wir echt mal früher hätten kommen können): Den Ingwer mit Schale in dünne Scheiben schneiden und in dem Wasser gemeinsam mit den Teebeuteln aufkochen und lange ziehen lassen. Sehr lange. Wenn ihr denkt, es reicht jetzt aber langsam mal, dann lasst es noch eine Weile ziehen. Wir haben den Sud sogar zwei Stunden auf niedriger Flamme köcheln lassen, mit Deckel, schließlich wollen wir den Sud nicht reduzieren, nur intensivieren. Wenn die gewünschte Schärfe erreicht ist, den Zucker dazugeben, noch einmal aufkochen lassen und zugedeckt über Nacht ziehen lassen. Dann den Sirup durch ein feinmaschiges Sieb geben und abfüllen.

 

Für den Drink 2 cl Sirup (Flasche vorher schütteln!), 2 cl frischen Limettensaft und 6 cl Rum in einem Tumbler mit etwas Eis kräftig durch schaken. In ein Glas mit eis geben und mit Sodawasser auffüllen. Mit einer Zimtstange garnieren. Achtung, Soda ist feinperliger als normales Mineralwasser und hat einen sanfteren Geschmack – passt also viel besser zu Dings mit Pfiff.

DARK AND JUICY

Zutaten Dark and Juicy
6 cl Zacapa 23 Rum
2 cl Zitronensaft
2 cl Zitronen-Rosmarin Sirup
Sodawasser

Zutaten Chai Sirup
300 ml Wasser
200 g brauner Zucker
1 Bund frischen Rosmarin (mehr ist hier besser!)
3 Bio Zitronen

Der Zitronen-Rosmarin Sirup ist nicht ganz so eigen, wie der Chai Sirup und ist uns auch auf Anhieb gelungen. Wenigstens etwas, da freut sich das kleine Foodblogger-Ego. Auch ist der Drink eher für Leute geeignet, die auf Schärfe nicht so easy klar kommen, dafür kickt er aber mit einer angenehmen Säure und ist sehr erfrischend. Der Rosmarin holt das Ganze dann aber wieder in den Winter zurück, schließlich liegen wir ja nicht am Stand (wieso eigentlich nicht?!?!?!), sondern kuscheln uns in flauschige Kissen in einer wunderschönen Wohnung in Berlin.

Für den Sirup einfach den Rosmarin und den Abrieb von drei Zitronen (ISCH DESCH AUCH BIO? JA, weil sonst kann man die Schale nicht verwenden!) in dem Wasser aufkochen, den Zucker dazugeben und alles noch einmal kräftig abgedeckt köcheln lassen bis der Rosmarin all seinen Glanz und seine Farbe verloren hat. Der wird dann nämlich ganz dünn und grau und man kann richtig sehen, wie all die guten Aromen in den Sirup übergegangen sind. Auch diesen Sirup über Nacht ziehen lassen, dann sieben und abfüllen.

Der Drink ist dem Dark and Spicy ziemlich ähnlich, nur dass wir hier 2 cl Zitronensaft verwenden. Easy. Den Rosmarin für die Garnitur vorher kräftig gegen die Tischkante schlagen, das macht die Zellen kaputt und setzt die ätherischen Öle frei.

FYI: Zacapa 23 aus Guatemala ist der höchstdekorierte Rum der Welt und hat uns und Krautkopf freundlicherweise bei der Rezeptentwicklung unterstützt. Die Rezepte lassen sich natürlich mit jedem anderen rummachen Rum nachkochen und -mixen. Wir empfehlen aber, dann einen mindestens qualitativ gleichwertigen Rum zu verwenden. Kussi!

IN KOOPERATION MIT ZACAPA

ALL PICTURES BY KRAUTKOPF <3

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Dieser Artikel wurde verfasst von IN SEARCH OF on Dezember 16, 2016