KALTER KAFFE – COLD BREW SELBER MACHEN

Zugegeben, wir sind jetzt nicht gerade die krassesten Coffee-Nerds. Jahrelang hat es auch die alte Padmaschine von Mama getan, welche mittlerweile aber in die hinterste Ecke des Küchenschranks verbannt wurde. Der Kaffeenerdismus hat nun aber auch uns gepackt und so dröppeln, filtern und mahlen wir uns seit einiger zeit durch die leckersten Kaffeerezepte. Ich liebe ja besonders Filterkaffee und würde mir am liebsten so ziemlich jedes Hipsterfiltergerät kaufen, das jemals irgendwo in einem coolen Third Wave Cooffeeshop gesichtet wurde. Dann müsste ich in der Küche allerdings anbauen, aber wenigstens wäre ich dabei hellwach!

Im Sommer setze ich hauptsächlich auf Cold Brew, die neue coole Schwester des Eiskaffees. Cold Brew klingt erst mal ziemlich kompliziert, aber eigentlich ist es pipieinfach und man braucht auch eigentlich keine fancy Geräte dafür, was den Geldbeutel schont. Dafür kann (und sollte) man in eine gute Röstung investieren, die über ein angenehm fruchtiges Aroma verfügt, denn Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Ich setze seit einiger Zeit grundsätzlich auf direkt gehandelte, biologisch angebaute Kaffees, wobei ich die Marken fröhlich wechsle. Allerdings kristallisieren sich natürlich einige Röstereien heraus, auf die ich immer wieder zurückgreife. Coffee Circle gehören dazu, denn die Kaffees dort überzeugen nicht nur geschmacklich sondern auch politisch (fair, direkt, biologisch).
Genug Geschwafelt, jetzt kommt endlich das Rezept!

Zutaten:

  • 100g gemahlenen Kaffee (mittlerer Mahlgrad)
  • 500ml kaltes Wasser
  • Eiswürfel
  • Pflanzen- oder Kuhmilch

 

Kaffee auf mittlerer Stufe mahlen (oder einfach fertig gemahlenen Kaffee kaufen) und 100g in ein großes Gefäß geben. Dann das Pulver mit 500ml kaltem Wasser aufgießen. Das sieht jetzt ein bisschen gruselig und sabschig aus, muss aber so.

Die Sabsche gut umrühren. Ruhig ein bisschen länger drin rumstochern, damit sich alles schön vermischt. Jetzt sieht es schon aus wie Kaffee, schmeckt aber nach nix. Der Kaffee muss jetzt 10 Stunden lang ziehen! In Worten: zehn. Dazu am besten das Gefäß mit Frischhaltefolie abdecken. Das Schleifchen ist optional.

Gleich geschafft! Jetzt könnt ihr die Sabsche durch ein Tuch oder einen Kaffeefilter geben, um Schmodder und Kaffe von einander zu trennen. Ich benutze meine Chemex oder meine Aero Press dafür, aber es geht auch super mit einem sauberen Küchentuch (das ist danach aber gut verfärbt) und einem großen Messbecher. Hauptsache ihr filtert den Kaffee irgendwie. Filtern mit der Chemex ist aber mit Abstand die entspannteste Variante, da passt schön viel rein und ich bewahre den fertigen Kaffee auch immer gleich darin auf.

Warten, warten, warten. WIESO DAUERT DAS SO LANGE??? HERRGOTT. Warten.

Jetzt ist der Kaffee auch schon fertig. Irre. Bitte bedenkt, dass der Cold Brew ziemlich stark ist. Ich „verdünne“ den Kaffee manchmal mit etwas kaltem Wasser, aber das ist natürlich Geschmacksache. In jeden Fall solltet ihr Eiswürfel benutzen, so richtig kalt schmeckt der Kaffee einfach am besten. Im Vergleich zu heißgebrühtem Kaffee ist Cold Brew deutlich milder mit weniger Säure. Mir persönlich schmeckt der kalt gebrühte Kaffee viel besser.. Außerdem flockt die ungeüßte Mandelmilch im Cold Brew nicht so stark. Im Kühlschrank ist das Gebräu 2 Wochen haltbar.

Hier gibt’s noch mal eineVideoanleitung von Coffee Circle:

Wie geil ist das denn?!

Wir haben zum Schluss noch ein kleines Geschenk für euch: Mit dem Gutscheincode „insearchof“ bekommt ihr 10€ Rabatt auf eure Bestellung bei Coffee Circle. Mindestbestellwert liegt bei 25 Euro, der Gutschein ist gültig bis Ende Juli.

 

Danke Coffee Circle für den leckeren Kaffee. 

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Dieser Artikel wurde verfasst von Sophia on Juni 30, 2016