Rezept: Vegan Power Bowl

Schüsseln sind ja irgendwie die neuen Teller und wer sein Mittagessen nicht kunstvoll in Schüsseln (neudeutsch: Bowls) drapiert, wird automatisch bei Instagram gesperrt. Damit das nicht passiert, haben wir sämtliche Teller wegverschenkt und bereiten Speisen grundsätzlich nur noch in Schüsseln zu. Ok das war Quatsch, auch wenn eventuell ein ganz kleines Fünkchen Wahrheit darin steckt. Schüsseln sind aber zweifelsohne allgegenwärtig am Start und ja, auch wir können uns ihrer Anziehungskraft nicht entziehen. Außerdem sind wir generell harte Fans/Ultras der One-Pot oder One-Bowl-Gerichte, von daher halten wir für diesen Foodtrend gerne alle Fahnen hoch, die wir haben. Unsere Vegan Power Bowl ist nun der ultimative farbenfrohe Liebesbeweis für alle Napf- und Schüsselgerichte. 

Wenn es nicht Reis-mit-Scheiß gibt, dann ziemlich oft Salat. Nicht so schnöden Salat mit ödem Essig-Öl-Dressing und drei freudlosen Blättern, sondern richtige Power Bowls, mit ganz viel Gemüse, ein bisschen Crunch und natürlich ordentlich sättigenden Komponenten, denn wer will nach dem Essen schon gerne hungriger sein als vor dem Essen? Also wir nicht. Und weil das Ganze auch noch schnell geht, bereiten wir uns beinahe täglich frische Bowls zu. Oft schnippeln und braten wir einfach irgendwelche Reste, und wenn wir fancy-schmancy drauf sind, rösten wir je nach Saison zum Beispiel Blumenkohl im Ofen oder legen sogar Radieschen ein. Eingelegtes Gemüse lässt sich nämlich wirklich super einfach zubereiten, schindet dafür bei Gästen, der Familie oder Paarungsgelegenheiten durchaus Eindruck.

Unser persönlicher Star in diesem Rezept ist allerdings (wie immer) die Soße, denn wir mögen es gerne scharf und Mangos sind halt eh super. Ihr werdet feststellen, dass ihr mit diesem Rezept viel zu viel Soße herstellen werdet, aber das ging leider nicht anders, weil wir einfach ’ne halbe Mango verwerten wollten. Wenn ihr eh vorhabt, euch am gleichen Tag noch einen stabilen Mangosalat hart zu gönnen, dann könnt ihr die Mengenangaben für die Soße auch gerne halbieren. Wir nutzen die Soße meist für den nächsten Tag, denn man kann sie auch wunderbar erwärmen und sich damit ein super Reisgericht zaubern. Dafür einfach Reis und Gemüse anbraten, ruhig noch etwas mehr würzen und dann alles mit der Soße vermengen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. BAAAAAM! #reismitscheißrockt

Natürlich müsst ihr eure Power Bowl nicht so krass stylen, wie wir es gemacht haben. Ihr könnt es aber! Wenn ihr wissen wollt, wie man halbwegs elegant eine Avocadorose formt und was man alles bei den obligatorischen Flüchen beim Formen der Rose beachten muss, dann besucht uns auf der IFA in Berlin! Ihr findet uns vom 1.-6. September auf der IFA in Halle 5.2 (Küchenbereich), zusammen mit unseren Freund*innen von Food Elements. Wir freuen uns auf jeden Fall sehr auf euch! Wenn Bowls nicht so euer Ding sind, dann könnt ihr dort wahlweise auch diese schwarzen Dumplings mit uns zubereiten. Es wird sehr wahrscheinlich sehr gut werden und wir sind auch schon wahnsinnig aufgeregt. 

 

Zutaten Power Bowl (2 Personen)
1/2 Tasse Quinoa, bunt, ungekocht

1 Tasse Edamame
1/2 Blumenkohl
1 Tasse Radieschen
1 Tasse Bunter Salat
1 Avocado
1 Tasse Rotkohl
1 Tasse Radieschensprossen

75ml Apfelessig
75 ml Wasser
3 TL Agavendicksaft
1 TL Gelbe Senfsaat
1 TL Koriandersaat
1 Prise Paprikapulver, edelsüß

2EL Olivenöl
Salz

Zutaten Soße
1/2 reife Mango
1 kleine Chili (rot)
1 Limette (entsaftet)
1 TL Agavendicksaft
150 ml Kokosmilch
5–10 g Ingwer
2–3 EL Currypulver oder -paste

1 Knoblauchzehe
1 Prise Salz

Zubereitung
Quinoa waschen und nach Packungsanleitung kochen. Rotkohl sehr fein hacken und Radieschen in dünne Scheiben schneiden. Wir haben dafür unsere Panasonic Küchenmaschine benutzt und den dünnen Scheibenaufsatz benutzt. Radieschen in eine Schüssel oder ein Einweckglas mit Apfelessig, Agavendicksaft, Senfsaaten, Koriandersaat und Salz geben, mit kochendem Wasser übergießen und abkühlen lassen.
Den bunten Salat waschen und trocknen. Edamame im Dampfgarer dämpfen oder einfach in reichlich Salzwasser ca 8 Minuten lang kochen. Die Röschen des Blumenkohls auslösen und längs in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, mit etwas Salz und scharfem Paprikapulver würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln (Aber nicht übertreiben, ’ne!?). Die Röschen im Ofen oder einer Mikrowelle mit Grillfunktion grillen (160 Grad Umluft, 30 Minuten ohne Vorheizen). Die Avocado halbieren, in sehr dünne Scheiben schneiden, auseinanderziehen und zu einer Rose formen. Achtet hierbei darauf, dass die Avocado nicht zu hart ist, da sich sonst die einzelnen Scheiben nicht biegen lassen. Die Limette auspressen und alle Zutaten der Soße mit einem Power Blender oder Pürierstab cremig mixen. Alle Komponenten in einer Schüssel anrichten, mit Cashewnüssen, der Soße und Kresse garnieren. Essen!

 

In freundlicher Zusammenarbeit mit Panasonic.

Foto Credits: IN SEARCH OF. Bitte benutzt die Fotos nicht, ohne vorher zu fragen. Merci. 

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Dieser Artikel wurde verfasst von Sophia on August 29, 2017