UNTERWEGS: BEST OF ZÜRICH SUMMER GUIDE

Wenn Speiseeis den Großteil unserer Ernährungspyramide einnimmt, dann muss/sollte es Sommer sein – oder zumindest ein Sommerchen. Nach unserem Zürich Grundstudium (guckt ihr hier für eine übersichtliche Übersicht und hier für den Zürich Food Guide), haben wir uns nun im Hauptstudium dem „ultimativen“ Zürich Summer Guide gewidmet. 

Zürich ist ziemlich perfekt für einen sommerlichen Kurzurlaub, denn: Zürich hat nicht nur Wetter, sondern auch richtig viel Gegend. Und da wir im Sommer Städtetrips ebenso wie Ausflüge in die Pampa lieben, haben wir hier ein perfect match: Cityfeeling, gutes Essen, Kultur, am/im Wasser chillen, in Booten rumfahren (lassen), in den Bergen übertrieben nach Müllers Lust wandern oder jegliche Formen von Fit- und Wellness ausprobieren… „Jedem Lappi siis Chappi“ (Bedeutung: Jeder soll seine Extrawurst bekommen). 

Unser IN SEARCH OF Zürich Sommer Guide ist wie gewohnt ein Mix aus offensichtlichen Offensichtlichkeiten, good-to-knows und absoluten Geheimtipps. Wir sind ja selber mittlerweile eine Art Mix aus Tourist und Local in Sachen Zürich und freuen uns hart auf den nächsten Besuch! (…hatten wir 1 Stunde 20 Minuten Flugzeit von Berlin aus erwähnt? #OstseeMyAss)

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Pack die Badehose ein: Badis in Zürich
Die Zür’cher sind Wasserratten. Kaum zeigt sich die Sonne am Firmament, fallen die Hüllen und allerorts sieht man Menschen ins Wasser rennen. Freibäder sind also der absolute Hit, nur heißen die hier „Badis“ und sind konkret 1000 mal geiler als unsere Freibäder. Wieso? Weil die Badis keine Quadratbecken mit Pommesbude sind, sondern sich direkt um und im Zürichsee oder Limmat angesiedelt haben. Man plantscht also in astreinem Seewasser mitten in der Stadt und kann dabei den Blick über schneebedeckte Alpengipfel wandern lassen. Außerdem zeigen geübte und ungeübte Hellraiser ihre Köpper- oder Reinplumpskünste von Brücken und Bauten jeder Art. Hier ist eine Übersicht der schönsten Badis in Zürich. 

 

Love is Love: Das Zürich Pride Festival
Das Motto des diesjährigen Zürich Pride Festivals könnte besser nicht sein: „No fear to be you! Sicherheit für LGBT-Flüchtlinge“. Finden wir gut und wichtig und richtig und können euch deswegen dieses Festival nur ans Herz legen. Vom 2. bis 11. Juni dreht sich bei der Pride Week in Zürich alles um die Liebe. Es finden eine Demo und Performances, Konzerte und unzählige Nebenveranstaltungen statt. Hingehen lohnt sich also definitiv. 

 

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Nicht ohne mein Velo: Züri rollt
Zürich ist eine Fahrradstadt. Besonders im Sommer sollte man die Stadt und ihre Umgebung tunlichst mit dem Fahrrad erkunden. Fahrräder heißen hier Velos und können kostenlos bei „Züri rollt“ ausgeliehen werden. Die Velos sind 1A in Schuss und machen wirklich Freude! #guckmalwieschnellichfahrenkann

 

Lass abhauen: Tagesausflüge rund um Zürich
Ob Rosen gucken in Rapperswil oder ein Ausflug zum Rheinfall, Luchse beobachten im Wildpark oder Bergsteigen – alles ist möglich. Wir wissen nicht, ob wir es schon mal erwähnt haben, aber Zürich liegt extrem gut zwischen Berg und See und an kaum einem anderen Ort kann man an einem Tag so viele unterschiedliche Dinge sehen/essen/streicheln. Hier eine ausführliche Übersicht

 

Das Diskobadi: Barfußbar
Badis hatten wir ja weiter oben schon. Wenn man aber ein Badi mit einer Bar kombiniert, dann wird die ganze Schose ziemlich sehr cool. Der Name ist hier nämlich wörtlich zu nehmen: Die Gäste halten ihre nackeligen Füße ins erfrischende Nass und können nebenbei noch ausgezeichnete Drinks genießen, geile Mucke hören und bis tief in die Nacht schnattern. Hin da!

 

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Schöne Aussichten: • • • Rooftop Restaurant
Achtung, jetzt wird’s chic! In der schnieken Bahnhofstraße im noch schniekeren Kaufhaus Modessa befindet sich die PUNKT PUNKT PUNKT Rooftop Bar. Ortsfremde Menschen müssen unter Umständen ebenso lange nach der Location suchen, wie wir nach der • Taste auf unserem Laptop. Das Publikum ist ziemlich schniiiiiieke, aber irgendwie doch ganz entspannt. Das Essen ist ohne Zweifel fantastique! Asiatische Fusion Küche trifft high class Cocktails, also alles was wir so ziemlich sehr gut finden. 

 

Lustwandeln wie im 19. Jahrhundert: Rieterpark
Wem wilde Bergwiesen zu wild sind, der wird seine Freude am wunderschönen Rieterpark haben. Dieser historische Park hat einiges zu bieten: Liege- und Spielwiesen, Bänke, superalte Bäume und Rodelwiesen. Letzteres ist im Sommer eventuell gar nicht mal interessant, aber wir wollten es trotzdem mal erwähnen. 

 

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Guck mal, lauter Gegend: Uetliberg und Waid
Der Uetliberg ist Zürichs Hausberg und es fährt sogar eine Schnellbahn bis fast ganz rauf. Fun Fact: Das ist die Bahn, die ganz ohne Zahnrad den größten Höhenunterschied hinlegt. Beeindruckend! Fast so beeindruckend wie die Aussicht, die einen erwartet, wenn man 10 Minuten von der Bahn zur Aussichtsplattform gekraxelt ist. Wir als Brandenburger Flachpfeifen fanden es so mittel anstrengend. Oben auf der Plattform kann man über ganz Zürich, den Zürichsee und die Berge gucken, seine Weltherrschaftsrede üben, Bratwurst essen und auch Tischtennis spielen #irgendwannwirddasallesmirgehören. Gegenüber vom Uetliberg liegt die Waid. Soll auch schön sein, aber da waren wir nicht.

 

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We’re on a Boat: Boots- und Pedalovermietung
Wind in den Haaren, Mücken zwischen den Zähnen, Adrenalin im Blut! Am Zürichsee kann man allerorts Tretboote (oder Pedalos genannt) und kleinere Motorboote mieten, über den Zürichsee brettern oder irgendwo anlegen und einkehren. Das Boot auf dem Foto ist leider nicht unseres. Egal, wir haben trotzdem ganz ausgezeichnet darin geschlafen. 

 

Filmreife Vorstellung: Kino Xenix Bar
Wem frische Luft zu frisch und Natur zu ruhig ist, der wird sich im Kino Xenix und der Xenix Bar richtig wohl fühlen. Ein wirklich sehr gutes Programm, gute Drinks und eine angenehme Atmosphäre machen diesen Ort zur beliebten Pilgerstädte für alle Kulturinteressierten. Ein Kinderkino gibt es auch (leider ohne Bällebad) und ab und zu kann man sogar mit Filmemacher*innen plauschen. Ein Blick ins Programm lohnt sich also. 

 

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Schönwetterkneipe: Kleine Freiheit
In der kleinen Freiheit kann man so richtig perfekt abschalten. Die Oase mitten in der Stadt hatte lange nur bei schönem Wetter geöffnet, die oasigen Erfrischungen, Mezze und Falafel werden aber glücklicherweise täglich angeboten. Aber sonst hat sich nicht viel geändert: Noch immer dient ein umgebauter Container als Lokal und in den Standkörben kann man ganz ausgezeichnet entspannen. 

 

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Auf Touristenwegen: Ein Spaziergang durch die Altstadt
Wir kommen aus einem kleinen Dorf in Brandenburg. Dort gab es eine Bushaltestelle aus den 70ern, die aber irgendwann abgerissen wurde, sonst gab es nicht viel zu gucken. Der Ort war nicht besonders alt, die Häuser hatten keinerlei historischen Wert und eine Kirche gab es auch nicht. Vielleicht ist das ja eine Erklärung dafür, wieso wir ständig durch irgendwelche pittoresken Altstädte schlendern und vor Begeisterung ein bisschen quieken. Von Einheimischen wird die Altstadt eher gemieden, besonders abends mutiert der historische Kern nämlich zur Partymeile. Wir finden allerdings, dass man unter der Woche tagsüber durchaus einen Spaziergang durch das historische Zentrum wagen sollte. Ist nämlich echt schön. Quiek.

 

Spielplatz für Erwachsene: Frau Gerolds Garten und Freitag Tower
Inmitten eines Industriegebietes ist ein grüner Fleck. Erst einmal fällt nur der riesige Containertum der Marke Freitag auf, das sind die mit den Taschen aus LKW-Plane. Dann aber, bei genauerem Hinsehen, entdeckt die aufmerksame Besucherin einen kleinen Garten Eden. Oder besser gesagt: Frau Gerolds Garten. Hier gibt es nicht nur einen Stadtgarten, sondern auch ein Restaurant, eine Bar, jede Menge Kunst zu bestaunen und eigentlich ist der Ort an sich schon einen Besuch wert, da hier ständig irgendwas gebaut und gebastelt wird. #feelslikebar25

 

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Chill like a Pro: Der Zürichsee
Da isser wieder! Dr Zürichsee lockt nicht nur mit Booten und Badis, nee auch die Wiesen drum herum sind ziemlich cool. Und kostenlos! Wer also einfach nur chillen will, der schnappe sich eine Decke, ordentlich Sonnencreme und eventuell einen Snack und setze sich auf eine der unzähligen Liegewiesen. Aber Vorsicht: Dieser Tipp ist keinesfalls geheim und so kann es schon mal recht voll werden. 

 

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Auf dem Weg zum Uetliberg

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Aussicht vom Uetliberg. So schön.

Wo bitte geht's zur Sonne?

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Aussicht von der Rooftop Bar

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Maria chillt hart auf der Rooftop Bar

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Ihr seht: wir sind begeistert! Leckere Dim Sum in der Rooftop Bar.

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Mit dem Velo oder zu Fuß lässt sich die Stadt bei schönem Wetter am besten erkunden.

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Chillen auf einem Badi Steg. War chillig.

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Altstadt <3

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Tschüssi! <3

In freundlicher Zusammenarbeit mit Visit Zürich. Fotocredits: IN SEARCH OF. 

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Dieser Artikel wurde verfasst von IN SEARCH OF on Mai 31, 2017